Always #WieEinMädchen: Fehler machen erlaubt – mein Erlebnis bei meinem ersten Ironman 70.3

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Nun ist es doch tatsächlich schon 3 Monate her, dass ich mit Riesenrespekt und ehrlich gesagt großer Angst an den Start des Ironman in Kraichgau gegangen bin. Deshalb möchte ich das Ganze jetzt Revue passieren lassen und euch erzählen, wie ich mein Training wahrgenommen habe und woran ich fast gescheitert wäre.

Diese Zeit war sehr sehr emotional für mich. Eine ganz neue Erfahrung und so viele neue Eindrücke. Denn Fahrrad fahren war noch nie so richtig meins. Ich war immer die Schwimmerin und Läuferin. Da muss ich euch noch was Lustiges erzählen: Früher als Kind habe ich Angst gehabt, mit dem Fahrrad Berge runter zu fahren und habe es sicherheitshalber runter geschoben. Ja so toll konnte ich schon immer radeln… hahahaha…

Jetzt versteht ihr vielleicht, was für eine riesen Herausforderung das Radeln für mich war. Ich musste sehr hart an meinem Defizit arbeiten und aus diesem Grund stand das Radeltraining ganz oben auf meiner Liste. 4x die Woche habe ich mir vorgenommen und mindestens 45-50km jedesmal. Das hat auch bis zu einem gewissen Zeitpunkt immer super geklappt, bis ich durch meine beruflichen Reisen oft verhindert war. Denn dort konnte ich natürlich nicht einfach überall mein Fahrrad mitnehmen, um zu trainieren. Ich konnte unterwegs nur laufen gehen und nicht an meinem größten Defizit arbeiten. Im Nachhinein weiß ich, dass ich meine Prioritäten falsch gesetzt habe. Ich hätte definitiv die ein oder andere Reise absagen sollen. Aber später ist man immer schlauer und lernt aus seinen Fehlern.

Viele haben mich auch belächelt und über mich geredet, ich würde das ja eh nicht schaffen… Gerade weil ich so eine große Reichweite habe, wurde sehr viel darüber geredet und ich habe sogar eine Nachricht von einer Triathletin erhalten, in der sie mich kritisierte und mir sagte, dass ich mich vollkommen überschätze… Für einen Ironman brauche man jahrelanges Training… Was mir einfallen würde, einfach daher zu kommen. Ich würde mich damit nur lächerlich machen.

Diese Nachricht hat mich auch sehr zum Nachdenken gebracht, aber mich im Nachhinein nur bestärkt, dass ich es trotzdem machen möchte, etwas Neues ausprobieren möchte… Und selbst wenn ich es nicht schaffen sollte, habe ich es versucht und mein Bestes gegeben.

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Dann kam der große Tag!

Fürs Schwimmen und Laufen war ich perfekt vorbereitet, aber beim Fahrradfahren, hatte mir Einiges gefehlt, vor allem wenn man vor Ort die ganzen Maschinen gesehen hat, die schon jahrelanges Training hinter sich hatten und man selbst vor 6 Monaten das erste Mal überhaupt auf einem Rennrad saß. Aber ich hatte trotzdem sehr hartes Training hinter mir und wollte das einfach durchziehen, was ich mir so fest vorgenommen habe.

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Es ging los…. Aufregung pur….

Der Startpfiff fiel und wir sind ins Wasser gesprintet. Im Freigewässer lief alles super und ich konnte sogar einige Schwimmer überholen. Nach 1900m und 38 Minuten bin ich in die erste Wechselzone gelaufen, habe mir meinen Fahrradhelm aufgezogen, mein Ruby Rennrad geschnappt und bin geradelt, so schnell ich nur konnte…. Trotzdem sind die Athleten nur so an mir vorbei gezischt. Da wurde mir bewusst, dass mir definitiv das jahrelange Training in dieser Sportart fehlt. Ich habe die Zähne zusammengebissen und wollte es einfach schaffen, rechtzeitig ins Ziel zu kommen. Diese 90km waren die härtesten Kilometer, die ich jemals geradelt bin. Die Radstrecke hat mich fast zum Aufgeben gezwungen. Auf 1000 Höhenmetern 90km zu radeln hört sich definitiv lustiger an als es ist. Ich kam nicht nur einmal an mein Limit, sondern bestimmt 10 mal. Ich habe mit mir selbst gekämpft… Die Tränen flossen während des Radelns und ich wusste nicht, wie ich danach noch laufen sollte…. Aber ich habe es heile zur letzten Wechselzone geschafft nach 4,52 Stunden.

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Nun stand noch die letzte Disziplin an…. der Halbmarathon. Die Beine haben gebrannt und ich war am Ende meiner Kräfte. Die ersten 4km waren der Horror und meine Beine wie Blei… Danach lief es aber wieder wie von alleine. Ich konnte meinen Kopf ausschalten und die letzten 21km liefen super. Nach 2,35 Stunden kam der Zieleinlauf und die Tränen konnte ich nicht mehr unterdrücken…. Ich habe mein verrücktes Mammutprojekt mit 8,18 Stunden geschafft und konnte es gar nicht glauben!

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Was ich damit sagen will… Wir können und sollten Neues ausprobieren… Wir können alle Fehler machen und aus unseren Fehlern lernen…. Das nächste Mal machen wir es einfach besser #wieeinmädchen

Aus diesem Grund finde ich die neue Kampagne von Always unglaublich toll…. Wir sind alle Menschen, sind nicht perfekt und machen Fehler…. Das ist auch gut so! Denn so entwickeln wir uns auch persönlich nur weiter.

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Einfach aufstehen und weitermachen und uns von Niemandem unterkriegen lassen. Allein dafür, dass wir es versucht haben, können wir schon unglaublich stolz auf uns sein!

Schaut euch doch mal das Video von der Wie Ein Mädchen Kampagne von Always an:

#LikeAGirl4.0_KV-Friends-Horizontal

Nehmt eure Fehler als Antrieb, um weiterzumachen…. Ein Antrieb für uns selbst und für ALLE!!!

Denn der größte Fehler wäre, es gar nicht erst zu versuchen!

www.always.de

Habt ihr auch schon so eine Geschichte aus eurem Leben, die ihr teilen wollt?

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2 Kommentare

  1. Ich habe bei Instagram dein Video gesehen!
    Wie du voller Stolz, Erleichterung und Tränen in den Augen deine Medaille gezeigt hast! Da sind mir auch fast die Tränen gekommen und habe mich so sehr für dich gefreut 🙂
    Es ist so unglaublich toll, dass du dein Ziel nicht aus den Augen verloren hast und dafür gekämpft hast! (wo andere wahrscheinlich aufgegeben hätten) Und es ist wirklich egal, ob man viele Erfahrungen in dem Sport hat oder eben das erste Mal dabei ist! Der Wille zählt! Und der ist ganz stark bei dir 🙂 Toller Beitrag! Mach weiter so. Du motivierst so unglaublich!

    Liebste Grüße
    Christin

  2. Ich habe mich vor kurzem zum halbmarathon an gemeldet und werde es wie ein Mädchen machen angie und viele denken ich schaff es nicht aber ich werde es allen zeigen

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