Vegane Ernährung „Das kann ich nicht“

War es schwer mit einer veganen Ernährung anzufangen?

Das ist so die Frage, die ihr mich so oft fragt. Und meine Antwort…. Aller Anfang ist schwer…

Und ja ich habe früher auch gerne Käse gegessen oder Steak beim Grillen oder auch Fisch. Ich würde sogar behaupten, ich war ein richtiger Fisch Liebhaber.

Durch meine starken Migräne Attacken kam ich ehrlicherweise erst zu der veganen Ernährung. Vorher habe ich mich nie damit auseinandergesetzt. Migräne hat mir damals das Leben zur Hölle gemacht und mich regelmäßig, wöchentlich gequält. Damals hatte ich alles dagegen versucht und nichts hat gefruchtet.

Bis ich auf einen Beitrag gestoßen bin, bei dem eine vegane Ernährung laut einer Studie vielen Menschen bei Migräne geholfen hat. Ein Versuch war es wert.

Zuerst habe ich ewig viele Dokus geschaut um alles über diese Ernährung zu erfahren und unter keinen Umständen irgendwelche Mangelerscheinungen zu bekommen. Durch diese erschreckenden Dokumentationen hat sich für mich eine neue Welt eröffnet. Ich habe auf einmal alles mit anderen Augen gesehen. War erschrocken, wie ich all das Leid der Tiere ausgeblendet habe und mich nie damit befasst habe. Gegessen ohne zu hinterfragen.

Da hat es bei mir Klick gemacht. Egal ob mir diese Ernährung hilft oder nicht, Tierische Produkte werden für mich nicht mehr auf dem Tagesplan stehen. Natürlich weiß ich auch, dass eine Person nicht die Welt verändern kann, was des öfteren der Spruch der anderen ist, die von meiner Lebensweise erfahren. Aber wenn jeder so denkt, wird sich auch nichts verändern. Selbst kleine Schritte sind ein riesen Schritt in die richtige Richtung.

Bewusster Leben ist die Devise. Sei es nur darauf zu achten, wo wir einkaufen gehen. Oder vielleicht das Fleisch nur noch einmal in der Woche zu essen. Wenn wir alle unseren Teil dazu geben, kann unglaublich viel bewirkt werden.

Und so fing ich an… Anfangs habe ich Stunden im Supermarkt verbracht, um erst einmal zu lernen, in welchen Produkten alles tierische Produkte stecken. Das ist wirklich verrückt. Vieles war mir vorher nicht bewusst. Wie bei Chips oder das Marmelade oftmals nicht einmal Vegetarisch ist. Verrückt. Einfach verrückt.

Irgendwann kam die Routine und die Einkäufe gingen ganz easy. Auch beim Kochen musste ich einiges dazu lernen. Habe viele Rezepte aus veganen Kochbüchern ausprobiert, um immer wieder frischen Wind in die Küche zu bringen.

Ach und die alt bekannte Frage:

Wie bekommst du genügend Proteine zu dir?

Ihr Lieben, das ist ganz einfach. Eiweiß ist in Nüssen, Hülsenfrüchten, Samen, Tofu, Lupinen und so weiter und so fort. Also ja genügend Proteine zu sich zu nehmen ist gar nicht schwer, auch ohne Fleisch. 😉

Und ob es mir schwer fällt, auf alle tierischen Produkte zu verzichten?

Nein überhaupt nicht. Wenn man sich Zeit nimmt, gibt es für alle Gelüste Ersatz. Ob für Schoki, Käse oder auch vegane Steaks in der Grillsaison. Und hej wie lecker sind denn zum Beispiel eingelegte gegrillte Maiskolben. Kann ich euch nur empfehlen!

Habt ihr denn sonst noch Fragen zu einer veganen Ernährung? Dann stellt sie mir gerne in die Kommentare. Gerne erweitere ich diesen Blogpost noch mit einem weiteren Teil.

3 Kommentare bei „Vegane Ernährung „Das kann ich nicht““

  1. Hey Angie, toller transparenter Beitrag zu diesem (wie ich finde) wichtigen Thema! Nimmst du spezielle Präparate/ Nahrungsergänzungsmittel ein wie eines, das Vitamin B12 enthält?

    1. angeliquelini sagt: Antworten

      Liebe Bine,
      genau Vitamin B12 ist das einzige Präparat was ich zu mir nehme. Ansonsten bin ich der Meinung, alles natürlich aufnehmen zu können.
      Liebste Grüße
      Angie

  2. Das ist ein wirklich toller Beitrag! Ich hatte zu meinen vegan Anfangszeiten auch Probleme beim Kochen, aber mittlerweile habe ich für alles Alternativen und genug Rezepte, um Abwechslung in meinen Speiseplan zu bekommen. Ich nehme nur Vitamin B12 zusätzlich ein und zwar die Tabletten von https://www.vitaminexpress.org/de/. Ansonsten probiere ich mich so abwechslungsreich wie möglich zu ernähren, um meinen Nährstoffbedarf zu decken.
    Liebe Grüße,
    Marlene

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