Mein eigener Saisonkalender

Mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen sich immer mehr Menschen. Es gibt so viele tolle Produkte und davon immer mehr auf dem Markt, die einfach in den Alltag integriert werden können. Wie zum Beispiel ein Saisonkalender…

Was auch zu einem bewussteren Leben gehört ist der saisonale Einkauf. 

Sich bewusst machen, wie lange Lebensmittel tatsächlich bis zu uns brauchen und wieviel CO2 allein bei dem Transport ausgestoßen wird. Wieviele Wege das Obst und Gemüse hinlegen muss, bis es bei uns ankommt. 

Umso wichtiger ist es zu schauen, was es vor unserer Haustür gibt. Zum einen schmeckt es so frisch besonders gut und zum anderen hat es keinen weiten Weg hinter sich, bis es auf unserem Teller landet. Achja und unsere heimischen Bauern freuen sich natürlich auch, wenn wir sie dadurch unterstützen. Heimisches Obst und Gemüse ist also für uns, für unsere Umwelt und unsere Mitmenschen sehr wertvoll. Für ein achtsames miteinander. Gerade in dieser hektischen schnelllebigen Welt unfassbar wichtig. 

Um einen besseren Überblick zu bekommen, welche Vielfalt wir in unserer Heimat begrüßen können, habe ich die Idee von einem Saisonkalender vor 2 Jahren gehabt. Dieser ist Jahresübergreifend und man kann sich so vor dem Einkauf Monat für Monat anschauen, was es gerade für heimisches Obst, Gemüse und Nüsse bei uns gibt.

Wieso aber einen Neuen zeichnen, wenn es doch schon Saisonkalender auf dem Markt gibt?

Lange war ich auf der Suche nach einem passenden Saisonkalender für unsere Küche. Leider ohne Erfolg. Denn ich habe keinen gefunden, der mir von vorne bis hinten gefällt und dann auch noch nachhaltig hergestellt ist. Wusstest du zum Beispiel, dass die meisten Druckfarben nicht Vegan sind?  Daher kam die Idee. Mach dir doch deinen eigenen Kalender, den du von vorne bis hinten liebst. Nach längerem Mut zusprechen habe ich mich an die Arbeit gemacht. Ein Saisonkalender ganz nach meinem Geschmack und Vorstellungen. Von Januar bis Dezember im selben Stil und zusätzlich habe ich noch unsere heimischen Nüsse mit aufgeführt. Als kleiner Nussliebhaber war mir das ganz wichtig. 

 

Und da wären wir bei dem nächsten Punkt:

Wie können wir das Ganze so nachhaltig wie möglich gestalten? Ganz nach meinen Werten. Vegan, Ressourcenschonend und ohne viel Schnick Schnack. 

Deswegen habe ich mich auf die Suche begeben. Habe lange nach dem passenden Papier und einer Druckerei gesucht, die meine Ansichten und Werte teilt und auf Nachhaltigkeit genauso viel Wert legt wie ich. 

So bin ich auf die Grasdruckerei in Stuttgart gestoßen. Sie drucken auf pflanzenbasierenden Farben und achten auch bei allen Materialien, dass sie Vegan und so ressourcenschonend wie möglich sind. 

Das Papier ist zu 50% aus Gras von unseren heimischen Wiesen aus Baden Württemberg und Umgebung und zu 50% aus recycelten Papier. Die Nutzung lokaler Rohstoffe erspart auch lange Transportwege und verringert die CO2 Emissionen so um mindestens 50%.Die Aufbereitung des Graspapiers passiert ohne Wasser und ganz unter Verzicht von Chemikalien.

Es ist biologisch abbaubar und schadstofffrei, somit auch für Allergiker geeignet.Die Farben sind pflanzenbasierend, ohne Erdöl und somit auch zu Vegan.Achja und versendet werden die Kalender natürlich Klimaneutral mit DHL GoGreen und das auch bis nach Österreich und Schweiz.

Ich bin so gespannt, was ihr zu dem Saisonkalender sagt und ob er euch genauso gut gefällt wie mir. Kann es kaum erwarten, ihn in eurer Küche zu sehen. Irgendwie surreal für mich. Danke, dass ihr mich hier mit diesem Herzensprojekt unterstützt.

Eure Angie

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