Hokkaido – Entdecke Japans wilden Norden

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Hokkaido – Japan: die nördlichste Insel Japans. Eine Insel für Abenteurer und Weltentdecker. Was ich alles auf dem Roadtrip erlebt habe, lest ihr hier.

Hokkaido stand eigentlich auf meiner Winter to do Liste. Denn dort soll es den perfekten Powder geben weltweit. Alle hartgesonnenen Ski- und Snowboardfahrer wollen einmal in ihrem Leben nach Japan- Hokkaido Ski fahren. 

Als ich dann aber von dem Hokkaido Tourismusverband eine Anfrage für einen Abenteuer – Wandertrip in Hokkaido bekommen habe, musste ich nicht lange überlegen. Auch wenn das Abenteuer im Herbst stattfand.

Ende September habe ich mich in den Flieger nach Japan gesetzt. Dieser wurde natürlich auch wie jeder Flug kompensiert. Das ist mir besonders wichtig, wenn es keine andere Möglichkeit als den Flieger gibt, um den eigenen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Denn Fakt ist, Fliegen produziert Treibhausgase und CO2-Emissionen, die dem Klima schaden. Mit dem kompensieren des Fluges unterstützt man Klimaschutzprojekte, bei denen die gleiche Menge an CO2 gebunden wurde. Diese CO2-Kompensation gleicht die eigenen Emissionen aus.

Etwa 11 Stunden hat mein Flug gedauert, bis ich endlich in Hokkaido-Asahikawa angekommen bin. 

Mount Asahidake – Unser erstes Ziel auf dem Hokkaido Roadtrip

Nach einer kurzen Nacht ging es direkt los zu Mount Asahi. Allein die ganzen Herbst Farben dorthin waren atemberaubend. 

Rot, Orange, Gelb, Braun, Grün, … Die Wälder haben sich von ihrer schönsten Seite gezeigt.

Herbst am Mount Asahi. Hokkaido Roadtrip.
Herbst am Mount Asahi. Hokkaido Roadtrip.

Die Temperaturen können im Herbst sehr variieren zwischen warmen 16 Grad und frischen 5 Grad. Somit viel kälter als in Tokyo zu dieser Jahreszeit. 

Asahidake liegt im Daisetsuzan Nationalpark. Einer der größten in ganz Japan, in dem man jede Menge Wildnis erleben kann. Ja das wurde mir besonders bewusst, als ich überall „Beware of Bears“ Schilder gesehen habe. 

Beware of Bears. Hokkaido Roadtrip.

Jeder der in diesen Gebieten wandern geht, hat sein Bärenspray und Glocke dabei, zur Sicherheit. Die Glocke hilft dir von den Bären schon in weiter Entfernung gehört zu werden. 

Der Gipfel des Mount Asahidake liegt auf etwa 2291m und lohnt sich auf jeden Fall. Im Sommer ist dort auch Wildcampen erlaubt. Es gibt großartige Routen, bei denen man etwa 3-5 Tage unterwegs ist. Wen ihr dazu gerne mehr Infos haben möchtet, kann ich euch diese gerne ausführlich weitergeben. 

Traditionell japanische Abendessen

Weiter ging unser Roadtrip etwa 100km nach Souunkyo. Übernachtet wurde im Hotel Taisetsu. Das traditionell Japanische Abendessen war mein absolutes Highlight. Wie kann gewöhnlicher Reis alleine schon so unglaublich gut schmecken? Der Tofu, das Gemüse, die ganzen Pilzvariationen, Sake, alles ganz besonders und einzigartig. So habe ich vorher noch nie Japanisches Essen erlebt. 

traditionell Japanisches Abendessen in Souunkyo. Hokkaido Roadtrip.

In der Früh ging es nochmal 160km weiter Richtung Lake Akan. Im Kohoku Wald haben wir eine Trekking Tour gemacht. In diesem Wald dürfen pro Tag nur 10 Menschen, um die Natur so zu erhalten, wie sie ist. Er wird „ Bird Paradise“ genannt, da sich dort so viele verschiedene Vogelarten aufhalten. 


Weiter ging es zum Mount Iouzans. Übersetzt heißt er Schwefel Berg. Ein Vulkan wie ich vorher noch nie erlebt habe. Ein aktiver Vulkan mit einer Höhe von 512m. Mit über 1500 kleinen und großen Kratern rund um den Berg. 

Unser Guide meinte, dass sie gerade einen Weg zur Gipfelbesteigung planen.Sehr beeindruckend. Aus diesem Vulkan entstehen am nahgelegenen Lake Kussharo heiße Quellen. 

Übernachtet haben wir im Tsuruga Resort

Glamping – auch was für mich?

Am nächsten Morgen ging es natürlich auch zum Lake Kussharo, an dem wir auch unsere letzten 2 Tage in Hokkaido verbracht haben. Dort sind wir wandern gegangen, waren Kanu fahren, haben es uns gut gehen lassen im heißen Onsen, direkt neben dem See. 

Kajakfahrt auf dem Lake Kussharo. Hokkaido Roadtrip.
Wildleben am Lake Kussharo. Hokkaido Roadtrip.

Mein persönliches Highlight war unsere Unterkunft „Glamping Village“: Campen mal anders. Zelte mit Betten, toll eingerichtet und Heizstrahler für eisige Nächte.

Glamping in Hokkaido.

Aber wisst ihr was man in Hokkaido niemals auslassen darf… Die klaren Nächte mit einzigartigem Sternenhimmel und die atemberaubenden Sonnenaufgänge, Denn Japan ist ja schließlich das Land of rising Sun. 

Mein Fazit, Japan hat so viel mehr zu bieten als Tokyo. So unendlich viel Natur, Wildnis, Schönheit… Ein Roadtrip in Hokkaido lohnt sich definitiv. Die Kultur ist unglaublich spannend. Und Abenteuer kommen dort nicht zu kurz, denn alleine schon die Sprachbarriere ist eine Herausforderung, aber nicht unmöglich 😉 Ich persönlich würde eher 2 Wochen einplanen um auch die Küste anzuschauen. Denn an den Klippen muss es gigantisch sein. 

Mit dem Schnellzug ging es für mich im Anschluss weiter nach Tokyo, Kyoto und Nara, aber dazu mehr im nächsten Japan Blogpost „Abenteuer Urlaub in Fernost“. 

Mehr zum Thema Wandern und Abenteuer, lest Ihr hier:

https://angeliquelini.de/category/wanderlust/

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